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	<description>Systemisches Business Coaching und Life Coaching</description>
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		<title>Konflikte als Treibstoff für Wandel &#8211; Wie wir Ihre &#8222;Superkräfte&#8220; nicht mehr ignorieren.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 20:36:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Angst vor der Spannung: Ein bekanntes Phänomen In meinen Rolle als Organisationsberater und Coach beobachte ich häufig einen vorsichtigen, fast ängstlichen Umgang mit dem Thema Konflikte. Ob in der Planung von Führungstrainings oder Team-Workshops: Konfliktkompetenz wird oft nur zögerlich und gleichzeitig mit der Gewissheit aufgegriffen, dass es &#8222;irgendwie wichtig&#8220; ist. Wir sind Meister darin [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Die Angst vor der Spannung: Ein bekanntes Phänomen</h2>

<p>In meinen Rolle als Organisationsberater und Coach beobachte ich häufig einen vorsichtigen, fast ängstlichen Umgang mit dem Thema Konflikte. Ob in der Planung von Führungstrainings oder Team-Workshops: Konfliktkompetenz wird oft nur zögerlich und gleichzeitig mit der Gewissheit aufgegriffen, dass es &#8222;irgendwie wichtig&#8220; ist.</p>

<p>Wir sind Meister darin geworden, Konflikte zu dramatisieren und sie in die &#8222;Schmuddelecke&#8220; der zwischenmenschlichen Interaktion zu verbannen. Doch damit übersehen wir ihr gewaltiges Potenzial – ihre <strong>Superkräfte</strong> – für Wachstum und Innovation.</p>

<div class="wp-block-spacer" style="height: 30px;" aria-hidden="true"> </div>

<h2 class="wp-block-heading">Eher Spannung statt Konflikt: Die systemische Perspektive</h2>

<p>Meine feste Überzeugung ist: <strong>Konfliktkompetenz ist eine Kernkompetenz</strong> für moderne Führung und resiliente Organisationen. Konflikte sind kein Systemfehler, sondern ein natürliches Signal.</p>

<p>Statt sie in ihren angstbesetzten Mustern zu belassen, sollten wir sie neu interpretieren – als <strong>Spannungen</strong>.</p>

<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Was ist Spannung?</strong> Es ist der Zustand, in dem Sie erleben, dass der Ist-Zustand von einem gewünschten Soll-Zustand abweicht. Diese Divergenz ist der Motor für Entwicklung.</li>

<li><strong>Wo entstehen Spannungen?</strong> Sie sind allgegenwärtig: in jedem Veränderungsprozess, bei der Suche nach Lösungswegen für komplexe Probleme oder wenn unterschiedliche, aber gleichermaßen berechtigte Bedürfnisse im Team aufeinandertreffen. Spannungen sind somit zutiefst menschlich und ein Indikator für Produktivität. Sie sind der <strong>Treibstoff</strong> für neue und kreative Lösungsansätze.</li>
</ul>

<div class="wp-block-spacer" style="height: 30px;" aria-hidden="true"> </div>

<h2 class="wp-block-heading">Die Natur als Lehrmeister</h2>

<p>Oft können wir uns bei der Natur etwas abschauen. Wie geht die Natur mit Spannungen um?</p>

<p>Die Natur ist permanenten Spannungen ausgesetzt: Sie erlebt den Wettbewerb um Ressourcen und die unaufhörliche Notwendigkeit der Anpassung an wechselnde Umweltbedingungen. Ständige Notwendigkeit, sich einem anderen Soll-Zustand zu nähern. Aus diesen fortlaufenden Spannungen heraus entstehen kontinuierlich <strong>wunderbare, neue Lösungen</strong> – die wir im ganz großen Bild als Evolution erleben. Am Ende überlebt die Natur immer irgendwie und findet eine Lösung.</p>

<p>Das zentrale Learning: <strong>Überlässt man dem System die Klärung</strong>, finden sich kreative, tragfähige und nachhaltige Antworten.</p>

<div class="wp-block-spacer" style="height: 30px;" aria-hidden="true"> </div>

<h2 class="wp-block-heading">Irgendwie magisch: Die Erfahrung mit Restorative Circles</h2>

<p>Die tiefe Wirksamkeit dieser Perspektive und dieses Umgangs mit Konflikten konnte ich kürzlich bei einem Kunden hautnah erleben. Hier kam das Kernwerkzeug meiner Weiterbildung zum <strong>Conflict Culture Facilitator</strong> zum Einsatz: die <strong>Restorative Circles</strong>. Ein wesentlicher Punkt: Statt um die Suche nach Schuldigen oder Sanktionen geht es um Wiedergutmachung, Heilung und das Gefühl, wirklich gehört und verstanden zu werden.</p>

<p>Die Anwendung dieses Werkzeugs und die nachfolgende Wirkung waren geradezu <strong>&#8222;magisch&#8220;</strong>. Ein extrem verwickelter, hoch emotionaler und völlig blockierender Konflikt konnte in erstaunlich kurzer Zeit gelöst werden.</p>

<p>Was diese Klärung so besonders machte, war die Transformation der Teilnehmer:</p>

<p>Menschen, die <strong>zitternd, kampfbereit und illusionsbefreit</strong> den Raum betraten, konnten am Ende des Prozesses in Ruhe und Zuversicht auf die gefundene Klarheit und die nächsten gemeinsamen Schritte blicken. Sie wurden in einem strukturierten, vertrauensvollen Rahmen wirklich gehört und konnten erleben, verstanden zu werden. Das ist die wahre Superkraft des Konflikts, wenn man ihm einen gesunden Raum gibt.</p>

<div class="wp-block-spacer" style="height: 30px;" aria-hidden="true"> </div>

<h2 class="wp-block-heading">Ein Fazit</h2>

<p>Indem wir Konflikten aktiv den Raum für Klärung geben, nutzen wir sie als <strong>Superkräfte</strong> auf dem Weg zu mehr Klarheit, Innovation und nachhaltigem Wachstum &#8211; in Unternehmen, Teams und auch privat. Da wird es dann kein kompletter Restorative Circle sein, sondern einzelne, auch losgelöst sehr wirksame Elemente.</p>

<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="694" height="1024" class="wp-image-3016" style="width: 183px; height: auto;" src="https://www.ruhrcoach.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC01087-694x1024.jpg" alt="Thorsten Franz mit Zertifikat " srcset="https://www.ruhrcoach.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC01087-694x1024.jpg 694w, https://www.ruhrcoach.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC01087-203x300.jpg 203w, https://www.ruhrcoach.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC01087-768x1134.jpg 768w, https://www.ruhrcoach.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC01087-1040x1536.jpg 1040w, https://www.ruhrcoach.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC01087.jpg 1387w" sizes="(max-width: 694px) 100vw, 694px" /></figure>

<p> </p>
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		<title>Alle Jahre wieder Selbsthypnose&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Aug 2025 15:23:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Fokus, Bahnung und Selbsthypnose … oder warum man besser nicht schon vorher wissen sollte wie das Weihnachtsdrama mal wieder wird. Oder der Umgang mit einer self fulfilling prophecy. &#160; Jede und jeder von Ihnen kennt wahrscheinlich die Situation, nach dem mal wieder missratenen Verwandtschaftsbesuch sagen zu können: „Habe ich doch vorher gewusst, dass das wieder [&#8230;]]]></description>
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<p>Fokus, Bahnung und Selbsthypnose … oder warum man besser nicht schon vorher wissen sollte wie das Weihnachtsdrama mal wieder wird. Oder der Umgang mit einer self fulfilling prophecy.</p>
</div>
</div>
<div>&nbsp;</div>
</div>
<div>
<p>Jede und jeder von Ihnen kennt wahrscheinlich die Situation, nach dem mal wieder missratenen Verwandtschaftsbesuch sagen zu können: „Habe ich doch vorher gewusst, dass das wieder so wird!“ Und nicht nur, dass man es gewusst hat, man hat es womöglich vorher den Mitreisenden mitgeteilt. War ja schließlich die vergangen 8 Jahre auch schon so. Und gerade bei den anstehenden Weihnachtsbesuchen haben diese Erzählungen wieder Konjunktur. Irgendeine Nervensäge trifft man immer, oder?</p>
<p></p>
<p>Wenn man es angeblich vorher schon wusste, stellen sich ein paar Fragen.</p>
<ol>
<li>Warum tue ich mir das eigentlich an? Wer nicht zu der statistischen Minderheit der Masochisten gehört, könnte ein einfaches Gegenrezept anwenden: Zu Hause bleiben. Und größtmöglichen Abstand zwischen sich und die Menschen bringen, die einem offenbar nicht guttun. Haben Sie schon einmal ernsthaft diese Option in den Raum gestellt? Und geprüft was wahrscheinlich die Konsequenzen wären, sich nicht für das alljährliche Schauspiel zur Verfügung zu stellen? Manchmal erfrischt alleine diese Ehrlichkeit schon die Situation. Wenn die Konsequenzenabwägung jedoch ergibt, dass der wahrscheinlich zu zahlende Preis einer Abstinenz &#8211; beispielsweise in Form von Geld- oder Liebesentzug – den Wohlfühlnutzen deutlich übersteigt, stellt sich eine zweite, nur auf den ersten Blick sehr ähnliche Frage.</li>
<li>Wozu tue ich mir das eigentlich an? Während das „Warum“ der ersten Frage den Blick auf die ernüchternde Gewohnheitsvergangenheit richtet, stellt das Wozu die Sinnstiftung für die Zukunft in den Vordergrund. Da gibt es also etwas, für das es sich lohnen könnte, unangenehm Scheinendes In Kauf zu nehmen. Hinzu kommt, dass die Vergangenheit meistens bereits passiert ist, während die Zukunft noch gestaltbar ist und uns damit in eine aktivere Position versetzt, in der sich Menschen generell wohler fühlen. Und wenn wir ein Sinn-Wozu gefunden haben, dann gilt es, sich intensiv darauf zu konzentrieren und immer und immer wieder daran zu denken. Sei es das Erlebnis des wundervollen Geschmacks des Essens, dass es immer gibt (es hilft, sich das schon vorher mit allen Sinnen vorzustellen) oder der Urlaub am Meer, den man sich mit dem Geldgeschenk der Verwandtschaft eher leisten kann. Sicher fallen Ihnen passende Dinge ein. Und als Weihnachtskrönung dekorieren Sie am Tag des Ernstfalls die Nervensägen mit diesem Sinn-Wozu, wenn Sie auf sie treffen: So ein Weihnachtsbraten, der imaginär über der Person bei der Begrüßung kreist oder ein rauschendes Meer hat schon was. Vorsicht: Es könnte sein, dass sie dabei grinsen und ihre Fröhlichkeit erklären müssen…. Und zum Abschluss eine dritte Frage für die Weihnachtsvorbereitungen.</li>
<li>Woher wissen Sie eigentlich schon vorher, dass es wieder endet, wie es immer endet? Genau, nur aus der Vergangenheit, denn die wenigsten von Ihnen dürften hellseherische Fähigkeiten haben. Unangenehmerweise kennt unser Gehirn nur eine Zeit: Das Jetzt. Wenn Sie jedoch immer wieder die Erlebnisse der Vergangenheit zitieren, erlebt Ihr Gehirn das immer wieder als Gegenwart und das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass in einer zukünftigen Gegenwart dann doch das nicht Gewünschte eintritt. Sie haben nämlich genau das trainiert und deshalb ruft das Gehirn dieses schon bekannte Programm ab. Das kennen wir als sich selbst erfüllende Prophezeiung. Also sollten Sie besser das trainieren, was Sie sich wünschen. Stellen Sie sich heute schon vor, wie der nächste Besuch bei den lieben Verwandten ein sensationell schönes Erlebnis wird. Denn auch die Zukunft erlebt unser Gehirn als Gegenwart. Malen Sie sich vielleicht auch schon die Fahrt dahin aus, die sie machen werden. Stellen Sie sich viele hilfreiche Einzelheiten des in diesem Jahr schönen Besuchs vor. Damit erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Gewünschtes eintritt, denn damit haben Sie Ihr Gehirn trainiert. Und wenn es dann trotz Trainings anders kommt, weil die anderen das Unerwünschte trainiert haben, hatten Sie bis dahin wenigstens eine gute Zeit. Und die war im Regelfall sogar viel länger als der Besuch.</li>
</ol>
<p>In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein sensationell frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr mit vielen Trainingseinheiten für Gewünschtes!</p>
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		<title>Entscheidungen mal anders</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Aug 2025 15:17:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum Widerstände manchmal bessere Wegweiser sind als Zustimmungenb (am 23.8.25 neu veröffentlicht) &#160; Heute ist es also soweit. Die Briten verlassen die EU. Verhandlungstechnisch&#160;ist nach dem Brexit allerdings mal wieder vor dem Brexit und jetzt kommt der womöglich noch schwierigere Teil. Wie sollen die zukünftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien geregelt werden. Da sind [&#8230;]]]></description>
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<p><em><strong>Warum Widerstände manchmal bessere Wegweiser sind als Zustimmungenb (am 23.8.25 neu veröffentlicht)</strong></em></p>
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<p>Heute ist es also soweit. Die Briten verlassen die EU. Verhandlungstechnisch&nbsp;ist nach dem Brexit allerdings mal wieder vor dem Brexit und jetzt kommt der womöglich noch schwierigere Teil. Wie sollen die zukünftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien geregelt werden. Da sind auch wieder Entscheidungen zu treffen. Da der Entscheidungsprozess zum Brexit mit einer demokratischen Zustimmungsabfrage in der Ja/Nein-Logik aus vielerlei&nbsp;Sicht nicht so wirklich optimal verlaufen ist, möchte ich auf&nbsp;etwas andere Art und Weise auf Entscheidungen blicken: Statt um&nbsp;die Zustimmung, geht es um&nbsp;die Widerstände&nbsp;&#8211; an denen die spätere Umsetzung der Entscheidung auch häufig&nbsp;scheitert.</p>
<p></p>
<p>Planen Sie gerade vielleicht Ihren nächsten Urlaub und freuen sich auf&nbsp;viele erholsame und erlebnisreiche Momente? Vielleicht erinnern Sie sich dabei an den letzten Urlaub und daran, dass nicht immer alle in gleichem Maße&nbsp;begeistert oder einige gar missmutig waren. Oder, dass es &#8222;ich will nach Hause-&#8222;Gezeter wegen der generellen Entscheidung zur Wahl des Urlaubsortes oder auch der Aktivitäten vor Ort gab. So ein kleiner Exit vom Bodensee zum Beispiel. Und wenn Sie darüber nachdenken, dann hat es womöglich schon im Vorfeld die ein oder andere Meinungsverschiedenheit gegeben. Im Coaching sind Entscheidungen und der Umgang mit unterschiedlichen Sichtweisen immer wieder ein Thema. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an die Aussage&nbsp;eines&nbsp;Demokratieforschers und Journalisten, dass er als Demokrat gelernt habe, „ein glücklicher Verlierer zu sein“. Er meinte wohl unter anderem, dass es in Demokratien ein häufiges Phänomen ist, dass eine letztlich getroffene Entscheidung nicht den eigenen Wünschen entspricht und man trotzdem nicht sofort auswandern und stattdessen in der Gesellschaft „gut“ weiter leben möchte.&nbsp;&nbsp;Und eine Familie ist so etwas wie eine kleine Gesellschaft, aus der man auch nicht beliebig auswandern kann – auch wenn man manchmal möchte. Und in der finden sich immer wieder Familienmitglieder in der Minderheitenposition nach einer demokratischen Familienratsabstimmung oder gar diktatorischen Oberhaupts-Entscheidung.</p>
<p></p>
<p>Was bei einfachen demokratischen Abstimmungen herauskommt,&nbsp;erleben wir exemplarisch in Großbritannien&nbsp;– oder Sie bei der Bergtour, wenn jemand jammert, dass es am Meer doch jetzt viel schöner wäre. Oder im Museum, wenn die Kinder sagen, dass es im Kino viel besser wäre und überhaupt ja vorher klar war, dass die Bilder eh keiner versteht. Und bei näherer Betrachtung fällt auf, dass sowohl in der Familie als auch in der großen Politik die Demokratie meist nach Zustimmung fragt und dann dort vor allem die lautesten Lautsprecher Gehör finden. Und nach der Entscheidung wird es nicht durch diejenigen anstrengend, die zugestimmt haben, sondern gerade durch diejenigen, die „verloren“ haben. Deren Widerstand grummelt nämlich weiter – ausgesprochen und vor allem unausgesprochen. Bis zum Ausbruch jedenfalls.</p>
<p></p>
<p>Hier könnte es für die Entscheidung hilfreich sein,&nbsp;den für viele zunächst paradoxen Weg einzuschlagen, nicht nach Zustimmung, sondern ganz ausdrücklich nach dem Widerstand zu fragen. Das passt auch zu der Lebenserfahrung, dass es sowieso fast nie eine Lösung gibt, der alle unumwunden zustimmen können. Wie könnte man das tun? Ganz praktisch ist es&nbsp;beispielsweise&nbsp;möglich,&nbsp;mit den Fingern einer Hand anzugeben, wie groß der Widerstand gegenüber einer Option empfunden wird (z.B. 1= alles okay, Daumen hoch, 2=ich kann da ganz gut mitgehen, 3=na ja, da passt mir einiges nicht, 4=das macht mir schon ganz ordentlich Bauchschmerzen, 5=das will ich verhindern, nicht mir mir). Bei großen Widerständen einer Person kann gefragt werden, wie sich der- oder diejenige eine Veränderung des Vorschlags vorstellen kann, damit der Widerstand geringer wird. Da können auch alle gemeinsam mit überlegen. Man wiederholt die Abfragen mehrfach und wählt am Ende diejenige Option mit dem geringsten Widerstand.</p>
<p></p>
<p>Das Ergebnis ist in mehrerlei Hinsicht vorteilhaft: Alle haben gemeinsam gesehen, dass es keine Lösung gibt, die bei niemandem Widerstand produziert. Alle wurden gehört und konnten ihre Einwände vorbringen und man ist gemeinsam vorbereitet. Man hat schon vorher gemeinsam Verbesserungen (oder zumindest Ausgleich) gefunden und es wurde die Option gewählt, die für alle sichtbar den geringsten Gesamtwiderstand hat. Und wenn die Ausstellung im Museum dann wirklich Mist ist, wird eben der vorab besprochene Ausgleich gewährt: Das Eis oder die Sicherheit, dass schon jetzt klar ist, dass es beim nächsten Mal ins Kino geht.</p>
<p></p>
<p>Mindestens zwei&nbsp;Nachteile der ansonsten üblichen Zustimmungsentscheidung werden damit also bearbeitet: Erstens sorgen die Verlierer ansonsten mindestens unbewusst dafür, dass sie Recht behalten und die Vorhaben scheitern werden. Zweitens bleiben durch die fehlenden Verbesserungsschleifen bessere Möglichkeiten unentdeckt. Das an dieses Nachteile&nbsp;andockende widerstandsbasierte&nbsp;Verfahren biete ich auch immer wieder in Unternehmen zur Optimierung&nbsp;von Entscheidungsprozessen an.</p>
<p></p>
<p>In diesem Sinne: Viel Freude am Bodensee oder Mittelmeer oder in den Alpen oder wo auch immer Sie Ihren tollen und widerstandsreduzierten Urlaub verbracht haben werden.</p>
</div>								</div>
				</div>
					</div>
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		<title>Müssen sollen oder besser möchten wollen&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Aug 2025 12:59:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Sind Sie verwirrt, wenn Sie den Titel dieses Beitrags lesen? Lesen Sie ruhig weiter, denn Verwirrung eröffnet oft erst die Möglichkeit, Neues zu entdecken. Wenn Sie nicht verwirrt sind, liegt es vielleicht daran, dass Sie sowieso nie den Eindruck haben, Sie „müssen“ jetzt etwas tun – womöglich etwas, das Ihr Chef/Ihre Chefin oder Ihr Partner oder ihre Partnerin [&#8230;]]]></description>
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									<p style="font-weight: 300;">Sind Sie verwirrt, wenn Sie den Titel dieses Beitrags lesen? Lesen Sie ruhig weiter, denn Verwirrung eröffnet oft erst die Möglichkeit, Neues zu entdecken. Wenn Sie nicht verwirrt sind, liegt es vielleicht daran, dass Sie sowieso nie den Eindruck haben, Sie „müssen“ jetzt etwas tun – womöglich etwas, das Ihr Chef/Ihre Chefin oder Ihr Partner oder ihre Partnerin von Ihnen verlangt. Glückwunsch, das bedeutet, Sie gönnen sich immer Ihre Autonomie und tun nur Dinge, die Sie auch tun möchten. Das heißt im übrigen nicht, keinerlei Auswirkungen des eigenen Tuns auf andere Menschen zu beachten. Wenn Ihre Verwirrung daran liegt, dass Sie angesichts tagtäglich empfundener Zwänge eher ärgerlich sind und daher die Überschrift komplett bekloppt und unverständlich finden, dürfen Sie für sich entscheiden, ob Sie den weiteren Gedanken eine Chance geben möchten. Denn: Müssen müssen Sie nicht&#8230;nie&#8230; </p><p style="font-weight: 300;"> </p><p style="font-weight: 300;">Und jetzt kommt es ganz dicke: Streng genommen müssen wir noch nicht mal in Corona-Zeiten im Supermarkt eine Maske tragen. Auch wenn das „Maskenpflicht“ heißt oder in Verordnungen etwas von „müssen“ steht: Es handelt sich um eine Erwartung, die andere an Sie haben. Und als Mensch mit unserem Verstand und Willen, haben wir immer die Freiheit uns zu entscheiden, dem nachzukommen oder nicht. Erwartungen nicht gerecht zu werden hat natürlich seinen Preis: Manchmal in Form von Bußgeldern, manchmal in Form von nachdrücklicher verbaler Ansprache (ich meine angebrüllt werden) oder der Aufforderung, doch bitte den Ort des Geschehens zu verlassen. </p><p style="font-weight: 300;"> </p><p style="font-weight: 300;">Es könnte also hilfreich sein, sich das immer wieder in Erinnerung zu rufen: Wenn wir den Eindruck haben, dass andere etwas von uns verlangen &#8211; wodurch auch immer legitimiert &#8211; oder wir glauben, einer Forderung gegenüberzustehen, dann ist das immer nur die Äußerung einer Erwartung. Solange diese Äußerung nicht mit Mitteln der konkreten Gewaltausübung einhergeht, haben wir immer die Wahl: Komme ich der Erwartung nach oder lasse ich es sein?</p><p style="font-weight: 300;"> </p><p style="font-weight: 300;">Klar, wenn der Staat Erwartungen formuliert, ist der Preis der Nichterfüllung recht hoch. Tatsächlich erleben wir uns jedoch auch sehr häufig in weit weniger gesetzlich geregelten Situationen in einer „müssen“-Haltung: Ich muss an dem Termin teilnehmen, ich muss Essen kochen, ich muss diese Präsentation fertig machen, ich muss zur Schwiegermutter. Und wenn wir meinen etwas tun zu müssen, das wir nicht wollen, hat das meist eine Auswirkung: Stress. Nicht nur in diesem Fall (an dieser Stelle, mache ich mich bei Klienten zunächst oft unbeliebt) ein Stress, den wir selbst gewählt haben. Denn wir haben entschieden, dass die Erfüllung der Erwartung in der Abwägung zur Nichterfüllung uns angenehmer erscheint. Und sei es, weil wir glauben, Pest gegen Cholera abgewogen zu haben. Hand auf´s Herz: Haben Sie schon einmal erlebt, dass jemand angekettet und mit der Peitsche traktiert in einen Besprechungsraum geschleppt wurde? Und trotzdem sagen so viele, dass sie in eine Besprechung mussten. Nein: Diese vielen haben sich alle entschieden, in die Besprechung zu gehen! Entscheidung ist der Preis der Freiheit. Und das wirkt manchmal reichlich anstrengend auf uns und kostet zugegebenermaßen auch oft Energie. Und sich zu sagen „ich musste ja“, entlässt uns ein gutes Stück aus der Anstrengung – auch aus der Anstrengung, die Auswirkungen der Nichterfüllung auszuhalten. Leider entlässt es uns nicht aus dem Stress, den wir erleben, wenn wir glauben, etwas tun zu müssen, was wir nicht tun möchten. Auf Dauer kann uns das fertig machen, weil wir uns ständig machtlos und ausgeliefert erleben. </p><p style="font-weight: 300;"> </p><p style="font-weight: 300;">Also könnte es hilfreich sein, bei aller Mühsal, die die Erfüllung von Erwartungen mit sich bringen kann, sich der eigenen Wirksamkeit zu vergewissern, weil man sich sagen kann, dass man immer(!) selbst entschieden hat, etwas zu tun. Und sei es auch nur, weil man entschieden hat, dass man die vermuteten Auswirkungen der Nichterfüllung nicht tragen möchte. Manchmal kommt man bei der Ablehnung einer Erwartung sogar plötzlich zu viel besseren Lösungen. Und womöglich erkennt man auch einen Nutzen in der Erwartungserfüllung – für sich oder andere. Womit wir wieder bei den Masken sein könnten – oder auch besser nicht. Jedenfalls ist es viel schöner, möchten zu wollen als müssen zu sollen.</p>								</div>
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